Sterben für die Kamera. Zur medialen Inszenierung des Selbstopfers

Vortrag im Gewerkschaftshaus, Schwanthaler Str. 64, München am Montag, den 8.10.2007, 19.30 Uhr

Während die Soziologie den Opfersuizid lange Zeit als Archaismus von "primitiven Völkern" betrachtete, der mit zunehmender Modernisierung aussterben würde, zeichnet sich in der Realität das genaue Gegenteil ab. Von 1963 bis heute hungerten sich mehr als 100 Menschen zu Tode, etwa 1000 Menschen verbrannten sich aus politischem Protest und etwa 900 Selbstmordattentäter löschten ihr eigenes Leben -und das vieler anderer- durch eine Explosion aus. Im Vortrag wird die Genese der verschiedenen "Selbstopfer" wie dem Todesfasten, der Selbstverbrennung und dem Selbstmordattentat dargestellt und ihren Ursachen nachgegangen.

Kundgebung in Wien: Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!

Der Arbeitskreis Antisemitismus München unterstützt die Kundgebung von Café Critique und der Israelitischen Kultusgemeinde Wien am 30. September um 18:00 Uhr, Stephansplatz, Wien.

Aufruf:
Keine Geschäfte mit den iranischen Mullahs!
Gegen das Atomprogramm des Iran und seine österreichischen und europäischen Förderer!
Es geht um Israel - und um den Restbestand politischer Vernunft!

Ahmadinejad fordert regelmäßig die Auslöschung Israels. Der im Westen als "moderat" gehandelte iranische Expräsident Rafsandschani schwärmt davon, dass bereits der Einsatz einer Atombombe ausreichen werde, Israel zu vernichten. Die geplanten Atomraketen der iranischen Mullahs bedrohen die ganze Welt. Mit Repräsentanten der iranischen Diktatur, die religiöse Minderheiten wie die Bahai verfolgen und Homosexuelle hinrichten lassen, gibt es keinen Dialog zu führen. Sie sind bereit, die Bevölkerung des eigenen Staates für ihre apokalyptischen Ziele zu opfern, in deren Namen sie noch die schlimmsten Repressionen gegen alle Emanzipationsbestrebungen in dieser Bevölkerung durchsetzen. Das bedeutet: Sind sie einmal im Besitz der Atomwaffen, hilft keine Politik der Abschreckung mehr. Wer mit ihnen einen Dialog führen und Geschäfte machen möchte, betreibt dasselbe Appeasement, das in Europa einst einen Krieg förderte, der zum größten Vernichtungskrieg der Geschichte wurde.

Israel-Woche 2006

Die Israel-Woche 2006 war diese letzte Großveranstaltung des Ak Antisemitismus

Die Israel-Woche fand vom 02. – 14. Mai 2006 in München statt. Sie bestand aus 61 Veranstaltungen aus den Bereichen politische Bildung, Kultur und Sport, die von ca. 5500 Menschen besucht wurden.

Die Israel-Woche wurde vom Arbeitskreis Antisemitismus gemeinsam mit der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft München ehrenamtlich und nicht-kommerziell geplant und durchgeführt.

Schirmherren der Israel-Woche waren der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude und der israelische Botschafter Shimon Stein. Unterstützt wurde sie von über 30 Institutionen, Sponsoren und Partnern.

Vortrag und Diskussion mit dem israelischen Historiker Yaacov Lozowick

Vortrag und Diskussion mit dem israelischen Historiker Yaacov Lozowick

Mittwoch, 14. März 2007, 20:00 Uhr
Jüdisches Zentrum, Jakobsplatz, München

CoverDer von der Hisbollah im letzten Jahr angezettelte Libanon-Krieg hat erneut gezeigt, wie ernst es Gruppen wie ihr und den sie unterstützenden Staaten mit den Vernichtungsdrohungen gegen Israel ist. Der israelische Historiker Yaacov Lozowick, Direktor des Archives der Shoa-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, vertritt die These, dass die Weigerung der arabischen Welt, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, das größte Hindernis für den Frieden ist.

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